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Gardinen mit anderen Gardinen kombinieren (Teil 1)
Eine einzelne Gardine vor dem Fenster erfüllt ihren Zweck gut. Aber zwei Schichten Fensterbekleidung? Das bringt dein Interieur auf ein anderes Niveau. Du bekommst mehr Kontrolle über Licht und Privatsphäre, dein Zimmer wirkt reicher und wärmer, und als Bonus isolierst du auch noch besser. Das Kombinieren von Gardinen ist daher nicht ohne Grund so beliebt. Von der klassischen Store-Gardine mit Übergardinen bis zu einem schlichten Rollo mit luftigen Inbetweens: die Möglichkeiten sind endlos.
In diesem Artikel gehen wir die beliebtesten Kombinationen durch. Wir erklären, welche Gardinenarten gut zueinander passen, in welchem Raum jede Kombination am besten funktioniert und was du brauchst, um zwei Schichten Gardinen ordentlich nebeneinander aufzuhängen.
Warum solltest du Gardinen miteinander kombinieren?
Der wichtigste Grund ist, dass du mit zwei Lagen Fensterdekoration viel mehr Flexibilität hast. Tagsüber lässt du die leichte Lage geschlossen für Privatsphäre, ohne das gesamte Tageslicht auszusperren. Abends schließt du zusätzlich die dickere Lage für vollständige Privatsphäre und Verdunkelung. Mit einer einzigen Gardine musst du dich entscheiden: entweder Licht oder Privatsphäre. Mit zwei Lagen hast du immer beides.
Aber es gibt noch mehr Vorteile. Zwei Stofflagen isolieren besser als eine einzige Lage. Zwischen den Gardinen entsteht eine Schicht stehender Luft, die wie eine zusätzliche Isolierschicht wirkt, vergleichbar mit dem Prinzip von Doppelglas. Im Winter hältst du die Wärme besser drinnen und im Sommer bleibt die Hitze länger draußen. Das macht sich auf deiner Energierechnung bemerkbar.
Und dann der ästhetische Aspekt. Ein Fenster mit nur einem Rollo sieht funktional aus, aber nicht unbedingt gemütlich. Häng Gardinen dazu und der ganze Raum wird wärmer und stimmungsvoller. Diese zusätzliche Lage verleiht deinem Interieur Tiefe und Textur. Das ist der Grund, warum in Hotels immer mehrere Lagen vor den Fenstern hängen: Es wirkt einfach luxuriöser.
Store-Gardinen mit Übergardinen: der Klassiker, der immer noch funktioniert
Die Kombination aus Store-Gardinen und Übergardinen ist so alt wie der Weg nach Rom und nach wie vor eine der beliebtesten Optionen. Das liegt daran, dass sie einfach gut funktioniert. Die Store-Gardine hängt am nächsten am Fenster und filtert das Tageslicht zu einem sanften, diffusen Licht. Von innen siehst du weiterhin nach draußen, aber von außen ist die Sicht nach innen eingeschränkt. Die Übergardinen hängen davor an einer zweiten Schiene, und die schließt du abends für vollständige Privatsphäre.
Diese Kombination passt am besten zu einem klassischen oder ländlichen Interieur. Weiße Store-Gardinen mit Übergardinen in einer warmen, neutralen Farbe wie Taupe, Sand oder Dunkelgrün verleihen eine ruhige, zeitlose Ausstrahlung. Möchtest du es moderner gestalten, wähle dann Store-Gardinen mit einem dezenten Muster und Übergardinen in einer kräftigen Farbe wie Dunkelblau oder Anthrazit.
Achtung: Store-Gardinen bieten tagsüber angemessene Privatsphäre, aber sobald es draußen dunkel wird und drinnen die Lichter an sind, siehst du glatt hindurch. Deshalb brauchst du diese zweite Lage wirklich, wenn du abends nicht wie in einem Schaufenster sitzen möchtest.
Inbetweens mit Übergardinen: die beliebteste Kombination im Moment
Inbetweens sind in den letzten Jahren enorm beliebt geworden. Was die Transparenz betrifft, liegen sie zwischen Store-Gardinen und Übergardinen. Der Stoff ist dicker als bei Store-Gardinen, wodurch du mehr Privatsphäre hast, aber trotzdem noch Tageslicht durchlässt. Du siehst nicht scharf hindurch, aber das Licht fällt schön gefiltert nach innen.
Kombiniere Inbetweens mit Übergardinen und du hast das Beste aus beiden Welten. Tagsüber hältst du nur die Inbetweens geschlossen. Das Licht ist sanft und angenehm und du hast ausreichend Privatsphäre, um dich wohlzufühlen. Abends ziehst du die Übergardinen zu für vollständige Abschottung. Die Kombination wirkt modern, warm und gepflegt.
Eine beliebte Wahl sind Inbetweens in einer hellen, neutralen Farbe mit Übergardinen im gleichen Farbton, aber ein paar Nuancen dunkler. Das nennt man Ton in Ton: Farbe auf Farbe. Das Ergebnis ist ruhig und stimmig, ohne langweilig zu wirken. Bei Gardinenmeister.de kannst du beide Gardinen in derselben Bestellung zusammenstellen, sodass du sicher sein kannst, dass die Farben aufeinander abgestimmt sind.
Raffrollos mit Übergardinen: schick und praktisch zugleich
Raffrollos und Übergardinen bilden zusammen eine Kombination, die du oft in ländlichen und Hotel-chic-Interieurs siehst. Das Besondere an dieser Kombination ist der Unterschied in der Bewegungsrichtung. Raffrollos bewegst du nach oben und unten, Übergardinen bewegst du zur Seite. Diese beiden Richtungen zusammen ergeben einen verspielten Effekt, der sehr gepflegt aussieht.
Das Raffrollo hängt direkt am Fenster und regelt den Lichteinfall. Du ziehst es nach unten für Privatsphäre und schiebst es nach oben, wenn du volles Tageslicht möchtest. Die Übergardinen hängen davor und sorgen für Atmosphäre, Wärme und zusätzliche Verdunkelung, wenn du das brauchst.
Ein großer Vorteil: Bei Gardinenmeister.de sind Raffrollos und Gardinen in denselben Stoffen und Farben erhältlich. Dadurch kannst du genau denselben Stoff für beide Lagen wählen, wodurch ein schönes Gesamtbild entsteht. Oder du entscheidest dich bewusst für einen Kontrast, zum Beispiel ein helles Leinen-Raffrollo mit dunklen Samt-Übergardinen. Beide Optionen funktionieren hervorragend.
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